Angefangen hat alles mit einem Stapel Papier. Ich habe mir über Wochen akribische Notizen von unserem alltäglichen Arbeitsgang gemacht. Was müssen wir eigentlich alles dokumentieren? Wie sehen die realen Berichte der Monteure aus? Und vor allem: Wie gehen wir mit Fullservice-Geräten um? Die Herausforderung war glasklar: Alle anfallenden Reparaturen, Ersatzteile und Fixkosten mussten lückenlos und vollautomatisch haargenau der passenden Maschine zugeordnet werden. Excel stieß hier längst an seine Grenzen.
Dann kam der entscheidende Tag – es war ein Samstag. Ich habe mich endlich an den PC gesetzt und das logische Grundgerüst der Software geschmiedet. Mit jedem Klick fiel mir mehr ein aus meinen 32 Jahren Erfahrung im Bereich der Flurförderzeuge. Ich tippte die wichtigsten Anforderungen ein, verknüpfte die Datenbanken, und das Programm wuchs und wuchs. Daraus ist die heutige solide Grundsoftware entstanden, die genau die Probleme löst, die Allround-Programme einfach ignorieren.
Doch ein Problem nervte mich im Alltag immer am meisten: Die Betriebsstunden. Wenn ich damals losging, um im Umschlaglager die Betriebsstunden aufzunehmen, und dabei an einem Fahrzeug einen Schaden sah, der überhaupt nicht gemeldet war, stand ich schon wieder mit Zettel und Stift da. Das musste aufhören! Daher dachte ich mir: Das Programm muss mobil auf ein Tablet! Ich habe die automatische iPad-Erkennung über QR-Code eingebunden und siehe da: Jetzt kann ich alles von unterwegs direkt aus dem Umschlaglager heraus erledigen – ganz einfach mit dem Tablet auf der Hand!
Die Software bleibt nicht stehen, denn die Praxis entwickelt sich weiter. Ich kann heute schon mit absolutem Stolz sagen: Zum Ende des Jahres wird die volle Mandantenfähigkeit als großes Update folgen! Fast jeder größere Betrieb besitzt heute Zweigstellen, die aus Gründen der Übersicht und vor allem wegen der Kostenstellen streng getrennt gehalten werden müssen. Mit dem kommenden Update wird genau das zum Kinderspiel.